Jeden Monat PACT

Tanzlokal Boccanegra (Provenceweg 22, Tübingen)

Herzlich laden wir euch zur ersten Runde JEDEN MONAT PACT ein. Schon am 15. Januar starten mit unserer neuen Reihe. An diesem PACT-Abend werden ab 19.30 Uhr im Tanzlokal Boccanegra, Provenceweg 22 in Tübingen, sogar zwei Stücke zu sehen sein: das Tanzduett „Fremd“ von Olatz Arabaolaza und die Tanz-Musik-Improvisation-Performance „Unterhaltungswert" von Christine Chu & Thomas Maos.

Einlass ist ab 18.45 Uhr. 

Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro (ausschließlich Abendkasse),

Reservierung von Tickets per Mail an management@pact-tuebingen.de

Wir freuen uns sehr darauf euch an diesem besonderen Abend begrüßen zu dürfen!

 

FREMD

Olatz Arabaolazas Tanzduett FREMD nähert sich dem inneren Ort des Fremdseins im eigenen Körper und den eigenen Gefühlen, im Spannungsfeld zwischen Unbehagen und Verlockung. 

Die ursprünglich für März 2020 geplante Premiere konnte aufgrund des Lockdowns nicht mehr stattfinden, und so hat sich das Stück bis zu seiner Premiere im Mai 2022 verändert. Es stellt dabei Fragen, die aus der derzeitigen Situation erwachsen: Wie fremd sind wir uns geworden - wie hat die Pandemie unser Gefühl für Nähe zu anderen Menschen verändert, und wie finden wir aus erlernter Fremdheit, Distanz und Isolation wieder zum Gleichgewicht mit uns selbst und unseren Beziehungen untereinander? 


Im Mittelpunkt der tänzerischen Auseinandersetzung mit dem Thema steht dabei das Ringen um die eigene Körperwahrnehmung, die Glaubwürdigkeit und Emotionalität der Bewegung und die Stufen der Überwindung körperlicher Entfremdung. 

Es tanzen Annemarie Schlieper und Kenneth Kirchner.

UNTERHALTUNGSWERT

Thomas und Chu unterhalten sich. 

Übers Performen. Übers Improvisieren. 

Über Rezepte und das nicht zulassen von Rezepten. 

Über die Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen. 

Über die Notwendigkeit, keine Entscheidungen zu treffen.  

Über Langweiliges und Durststrecken. Über unfreiwillige Komik und gewollte Dynamik.  

Mit dabei ein digitales Aufnahmegerät. Die Unterhaltung wird durch den Mixer gedreht, zerhackt, gesampled und neu zusammengesetzt. Mittels Midi-Gitarre spielt Thomas die dekonstruierten und verfremdeten Sprachsamples auf der Gitarre und interagiert mit den Tanzimprovisationen von Chu. Ein mit den Schnipseln der Unterhaltung bestückter Sampler nimmt als dritter Performer seinen Platz auf der Bühne ein und gibt auf Knopfdruck papageienartig Chu‘s und Thomas‘ unzusammenhängende Gedanken zum Thema Improvisation zum Besten. Die Performer:innen reagieren auf die zufällige Auswahl von Tonsamples. Dabei entsteht ein komplexes Frage-und-Antwort-Spiel auf der Bühne, das den Gehalt von performativen Akten hinterfragt. 

Was für einen Wert hat eine solche Unterhaltung und hat sie überhaupt irgendeinen Unterhaltungswert? 

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