Raum & Wurst
Das Publikum wandert von Tisch zu Tisch. So bewegt sich das Projekt durch die Stadt und verbindet Gastronomie, Stadtraum und künstlerische Intervention.
Im Vorfeld führen die beteiligten Künstler:innen Gespräche mit Gastronom:innen über Alltag, Arbeit, Herkunft, Routinen und Veränderungen im Stadtleben. Diese Begegnungen bilden die Grundlage für ortsspezifische Beiträge.
An fünf (gastronomischen) Stationen entstehen temporäre Räume des Teilens und der Begegnung: performative Miniaturen, szenische Lesungen, choreografische Interventionen oder kulinarische Setzungen reagieren auf Atmosphäre, Geschichte und soziale Dynamiken des jeweiligen Ortes. Die Tische fungieren dabei als Zentrum – als Bühne und Resonanzraum zugleich.
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Sitzen als soziale Praxis. „Raum & Wurst“ fragt, was es heute heißt, Unterschiede auszuhalten, Erfahrungen zu teilen und Verantwortung für gemeinsame Ressourcen – Zeit, Raum, Aufmerksamkeit – zu übernehmen. Jede Station ist eine eigenständige künstlerische Arbeit und zugleich Teil einer zusammenhängenden Bewegung durch die Stadt.